4 Welpen-Erziehung Tipps und Tricks

Je jünger der Hund, desto besser klappt das Training mit ihm. Folglich können Sie mit einem Welpen schneller Erfolge erzielen, als mit einem mehrjährigen Hund. Das mag zwar eine sehr pauschale Feststellung sein, aber in fast allen Fällen trifft dies auch tatsächlich zu.
Sie möchten sich also einen Welpen ins Haus holen und ihm von Beginn an die wichtigsten Tricks zeigen? Dann beginnen Sie mit diesen einfachen Welpenerziehungs-Tipps, bevor Sie ihm weitere Hundekommandos lehren.

Eines vorneweg: Ein Welpe entdeckt seine Welt jeden Tag neu. In der Wohnung gibt es viel zu schnüffeln und zu sehen. Noch aufregender zeigt sich dann die Außenwelt. Üben Sie sich daher in Geduld und haben Sie Nachsicht, wenn Ihr Welpe immer wieder von spannenden Eindrücken abgelenkt sein sollte. Erhalten Sie sich die Freude am Hundetraining, denn es ist für Sie beide ungewohnt.

Hundewelpen-Erziehung

Namensgewöhnung: Wie heißt du?

Wir empfehlen Ihnen, die Hundewelpen-Erziehung mit der Gewöhnung an seinen Namen zu beginnen. Achten Sie darauf, diesen nur zu rufen, wenn Ihr Vierbeiner Sie ansieht oder in Ihre Richtung gelaufen kommt. Es soll sich auf diese Weise eine Verknüpfung im Gehirn verankern. Denn wirklich verstehen, also unsere gesagten Worte, das können Hunde nicht. Jedoch merken sie sich den Tonfall unserer Stimme, sowie die Länge der Wörter.

Wenn Ihr Hund auf Sie fixiert ist und sein Name gerufen wird, sprechen Sie ein großes Lob aus. Ebenso dann, wenn er auf Sie zuläuft. Und die Namensgewöhnung soll stets mit ihm als Hund und nichts anderem verbunden werden. Deshalb niemals das Rufwort nutzen, wenn Ihr Vierbeiner gerade Mist angestellt hat.

Den Hund stubenrein bekommen

Die nächste große Herausforderung besteht darin, Ihren Hund stubenrein zu bekommen. In den Anfängen werden Sie viele Male hinter Ihrem treuen Begleiter wischen müssen. Sie als Hundebesitzer müssen auf dessen Körpersprache achten und im richtigen Moment reagieren. Wenn Ihr Hund nervös scheint oder gar direkt vor der Tür steht und wimmernde Töne von sich gibt, müssen Sie schnell sein. Und wenn das kleine oder große Geschäft vor der Tür erfolgreich geklappt hat, dann wieder ernsthaft loben und ggf. auch mal ein Leckerli dazu geben.

Ein Bestrafen nach der Pfütze in der Wohnung macht im Übrigen wenig Sinn. Ihr Hund kann bereits wenige Sekunden nach der Tat keine Verknüpfung mehr herstellen und weiß deshalb nicht, warum Sie ihn ausschimpfen und bestrafen. Auch hier gilt: Haben Sie viel Geduld, Ihr Hund wird nicht in einer Woche stubenrein sein.

Spazieren gehen mit Halsband oder Geschirr

Wir raten Ihnen von Beginn an ein Geschirr statt Halsband zu verwenden. In folgendem Artikel haben wir auch erklärt warum. Bedenken Sie, dass Ihre Fellnase noch wachsen wird. Seine Knochen und Muskeln sind deshalb noch nicht gefestigt. Die Bänder vom Geschirr sollten so breit wie möglich sein, ohne ihn aber in seiner Bewegung einzuschränken. Testen Sie dies nach Möglichkeit direkt vor Ort im Geschäft für Tierbedarf oder bestellen Sie sich verschiedene Varianten im Internet. Unpassende Modelle werden wieder zurückgeschickt.

Erfahrungsgemäß wird sich dieser Teil der Hundewelpen-Erziehung nicht ganz einfach gestalten. Legen Sie das Geschirr um und wenn er oder sie es sofort wieder loswerden möchte, verbinden Sie es mit Spielen oder etwas zu fressen. Es entsteht erneut eine positive Verbindung. Üben Sie das Anlegen des Geschirrs und das Laufen an der Leine zunächst in der Wohnung. Fühlen Sie sich beide wohl damit, kann Ihr erster gemeinsamer Spaziergang beginnen.

Spazieren gehen

Das erste Hundekommando: „Sitz“ machen lassen

Fangen Sie so früh wie möglich mit dem ersten Hundekommando an. Das „Sitz“ machen lassen kann in verschiedenen Situationen angewandt werden. Bspw. bevor das Nassfutter auf den Boden gestellt wird oder Sie das Spielzeug werfen. Lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Hundes auf sich. Sprechen Sie deutlich das Wort „Sitz“ aus und drücken Sie sein Hinterteil dabei sanft in Richtung Boden. Ein mehrfaches Wiederholen von „Sitz“ ist nicht notwendig. Starten Sie lieber erneut in der Ausgangsposition. Ihr Hund wird mit der Zeit verstehen, was „Sitz“ bedeutet. Eine Belohnung nach erfolgreicher Ausführung ist auch hier nicht verboten.

Wenn das erste Hundekommando funktioniert, können Sie mit diesen hier fortsetzen.

Nehmen Sie an der Online Hundeschule teil

Abschließend haben wir ein interessantes Angebot für Sie. Es gibt eine Online Hundeschule, in der Sie von einer erfahrenen Trainerin durch mehr als ein Dutzend Lektionen geführt werden. Diese Videos und Anleitungen eignen sich auch zur Welpenerziehung. Sie erhalten für die einmalige Zahlung einen unbegrenzten Zugang zu den mittlerweile 15 Lektionen, sowie allen die noch folgen werden.